Hallo, Theater Schaffende,
hallo, Freundinnen und Freunde der Darstellenden Kunst!
Ein Glück, dass ich in KUNST + KULTUR von den „Verwandlungen des Theaters“, der sechsteiligen Sendereihe des Deutschlandfunks, gelesen habe.
Sonst lägen die ausgedruckten Sende-Manuskripte der Autoren jetzt nicht vor mir (aus dem Internet unter www.dradio.de ).
Was dort Henning Rischbieter, Günther Rühle, Knut Lennartz, Eva Behrend, Jörg Bochov und Herrmann Beil über das Thema zu sagen haben, verschafft jemandem, der das Innenleben des Theaters nur aus der Parkett-Perspektive oder gelegentlichen Besuchen in Dramaturgien sowie aus Theater-Zeitschriften kennt, tiefe Einblicke.
Seit der endenden Gründgens-Ära sitze ich im Parkett des Düsseldorfer Schauspielhauses, anfangs noch im alten Haus auf der Jahnstraße. Ins Theater gelockt haben uns junge Leute damals die großen Namen der Schauspielkunst.
Wir opferten unsere wenigen Groschen, um Stücke der Klassik und aus der Neuen Welt zu sehen. Wir staunten und waren begeistert.
Mit der Zeit kamen Pathos und Manieriertheit der Darstellung aus der Mode. Und das war gut so. Doch dann folgte eine „Theater-Revolution“ der anderen. Wir im Parkett verstanden die „Verfremdung der Stücke“ nicht.
Und sicher war das von den Theatermachern seinerzeit so gewollt. Das böse Wort von der „Vierten Wand“ kam auf. Doch vor der wollte ich partout nicht sitzen. ‚Eigene Stücke schreiben!’, war mein Gedanke, statt der Fledderei an Werken längst toter und wehrloser Dichter tatenlos zuzusehen. So meine Vorstellung ...
Seither sitze ich, wenn ich nicht gerade fernab für meine Roman- und Stück-Projekte recherchiere, an meinem Schreibtisch und versuche, Figuren in meinem Kopf Leben und Sprache zu geben. Die spätere Umsetzung in Bilder behalte ich dabei im Auge, wohl wissend, dass Regie und Ausstattung aus den Texten ihre eigenen Ideen entwickeln werden.
Außer der eigenen Beobachtung verschafften mir Dramatiker-Werkstätten mit ‚Leuten vom Fach’ und anschließende, heiße Diskussionen das Rüstzeug für die weitere Arbeit an Text und Ablauf. Es entwickelten sich freundschaftliche Kontakte zu Dramaturginnen und Dramaturgen.
Ich schlüpfte mit meinen Stücken unter das Dach eines jungen Bühnen-Verlags, dem es bald gelang, Aufführungs-Verträge, z.B. für „Dio Mio“, abzuschließen. Doch nach einem Theater-Skandal gab der Bühnen-Verlag entmutigt auf. Schade. Seither liegen die Aufführungs-Rechte wieder bei mir, dem Autor.
Weitere Stücke zu schreiben, ist mir ein Anliegen. Vorhaben, die ich noch umsetzen möchte, habe ich etliche. Meine Theater-Projekte – notgedrungen – als Prosa zu veröffentlichen, widerstrebt mir.
Leuten vom Fach sende ich gern meine Stücke zum Lesen zu. Eine e-Mail genügt.
Vielleicht geben Sie mir einen kurzen Hinweis zu Ihrem Wirkungsfeld.
Seien Sie gegrüßt von
Ihrem Herbert Asbeck
Autor von Lyrik, Prosa und Theaterstücken
Übrigens: Ich bin Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller (VS) NRW und der
Dramatiker Union (DU), Berlin. |