Foto:        Christa Kolling   

                                    

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Die Graugans
 
   
Schauspiel in 3 Akten   
   
2 D – 5 H – 3 Dek  
   
   
Personen:  
   
Else Zurmühlen     Hausfrau und Mutter
   
Peter Zurmühlen ihr Ehemann, Notar
   
Christopher    beider Sohn
   
Alexander Frowein  Peters Schulfreund, Journalist
   
Svea Frowein   dessen Ehefrau, Psychologin
   
Hans Bongers   Kunstprofessor
   
Ein Barmann  
   
Statisten  
   

 

                                                Bühnenbilder:

 

                                                Wohnraum mit Aussicht auf den Garten

                                                                    Bank am Rhein

                                                    Eingangshalle der Kunstakademie

 

Graugans-Paare – so Konrad Lorenz – bleiben ein Leben lang beieinander. Und jedes Jahr überwintern Graugänse am Niederrhein. Dort wohnen die Zurmühlens in scheinbarem Idyll. Das wurde rissig, als ihre Tochter Susanne auszog. Sie träumt von einer Pop-Karriere. Auch Christopher, der Sohn, geht eigene Wege. Und Peter ist als Notar allzu sehr in seiner Kanzlei beschäftigt. So zerbricht der Rest Harmonie an Elses Vereinsamung.

Hinzu kommen Sveas Einflüsterungen, sie solle in die Stadt ziehen, um das abgebrochene Studium wieder auf-zunehmen. Denn Else besitzt großes Talent zum Malen. Bongers, der Kunstprofessor, erkennt ihre Begabung. Peter begreift, dass er Else nicht halten kann. Er flüchtet in Panik und verunglückt schwer.

 

 
   

Die Graugänse sind fortgezogen. Zwei von ihnen stehen noch auf der Wiese der Zurmühlens . Eines der Tiere ist verletzt. Das andere  versucht, es durch Flattern zum Fliegen zu bewegen. Als das nicht gelingt, stürzt Peter im Rollstuhl nach draußen, um das gesunde Tier zu verjagen. Else versucht, ihn zu beruhigen. Gemeinsam beobachten sie, wie das aufgescheuchte Tier über dem Haus kreist und sich wieder neben dem verletzten Gefährten niederlässt. Else weiß: Ihr Platz ist an Peters Seite.

 

 

Stimmen aus der Theater-Dramaturgie: 

 

Zu „Die Graugans“

 

„ ... Senden Sie uns bitte auch Ihr nächstes Stück ein. Denn wir finden, Sie schreiben recht geschickt Dialoge.“

 

„ ... habe „Die Graugans“ gerne gelesen, empfinde die Dialoge als sehr professionell geschrieben, witzig und flüssig.“

 

„ ... habe „Die Graugans“ mit großem Interesse gelesen. Besonders interessant finde ich die Figur der Else und unheimlich spannend ...“

 

„ ... Ihr Gegenentwurf zur "Nora" war für mich hochinteressant.

......In einer Zeit, die von Aufbrüchen nicht genug kriegen kann, für das Ausharren zu plädieren, finde ich richtig und wichtig...“

 

 

 

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