Foto:        Christa Kolling   

                                    

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Dio Mio
 
   
Fast eine Komödie   
   
2 H – 1 D – 3 Dek   
   
   
Personen:   
   
Dio     einfältiger Greis
   
Quast  Pflastermaler
   
Tom   junger Gitarrist
   
Anja  Schauspielerin
   
Lena    unmoderne Frau
   
Nadine   Junghippie
   
Lola   Hure
   
Speranza Hochschwangere
   
Ferner:    Passantin
   

 

                                  Bühnenbilder: 

 

                                                    Ende einer Betonröhre

                                                                  Park

                                                Überschwemmte Landschaft

 

Dio, ein weltfremder Greis, haust einsam in einer Betonröhre. Auf seinem Cello sucht er vergeblich die verlorene Harmonie. Und vergeblich bemüht er sich, aus einzelnen Tonfiguren dauerhaft Paare zu formen. Vom Cellolärm angelockt, nistet sich Anja, eine junge Frau, bei ihm ein.

 

Auf einer Gitarre spielend und von ‚Love’ singend, sitzt Tom nicht weit entfernt auf einer Parkbank und wartet auf die Liebe. Anja fühlt sich von seiner Musik angezogen.

 

 

   

Als fotografierende Passantin, als Junghippie Nadine, als Hure Lola, die von der eigenen Hochzeit träumt, als Unschuld Lena, die ihren verlorenen Geliebten sucht und als hochschwangere Speranza, die ihn kalt abweist. Quast, ein schmieriger Pflastermaler, Dios Alter Ego, übergießt Tom und die Frauen mit ätzender Bosheit.

 

In seiner Verlorenheit projiziert Tom seine Liebe auf das noch Ungeborene, bis sich auch das als Betrug erweist. Erst nach einer Katastrophe biblischen Ausmaßes finden Tom und Speranza  notgedrungen  zueinander.  

Alles kann aufs Neue beginnen ...

 

Stimmen aus der Theater-Dramaturgie:

 

Zu „Dio Mio“

 

„ ... ein sehr philosophisches Stück, mit viel Liebe zu den Figuren geschrieben.“

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