|
Dio, ein weltfremder Greis, haust
einsam in einer Betonröhre. Auf seinem Cello sucht er vergeblich die
verlorene Harmonie. Und vergeblich bemüht er sich, aus einzelnen Tonfiguren
dauerhaft Paare zu formen. Vom Cellolärm angelockt, nistet sich Anja, eine
junge Frau, bei ihm ein.
Auf einer Gitarre
spielend und von ‚Love’ singend, sitzt Tom nicht weit entfernt auf einer
Parkbank und wartet auf die Liebe. Anja fühlt sich von seiner Musik
angezogen.
|
|
 |
|
Als fotografierende Passantin, als Junghippie
Nadine, als Hure Lola, die von der eigenen Hochzeit träumt, als Unschuld
Lena, die ihren verlorenen Geliebten sucht und als hochschwangere Speranza,
die ihn kalt abweist. Quast, ein schmieriger Pflastermaler, Dios Alter Ego,
übergießt Tom und die Frauen mit ätzender Bosheit.
In seiner Verlorenheit projiziert Tom seine Liebe
auf das noch Ungeborene, bis sich auch das als Betrug erweist. Erst nach
einer Katastrophe biblischen Ausmaßes finden Tom und Speranza notgedrungen
zueinander.
Alles kann aufs Neue beginnen ... |