Foto:        Christa Kolling   

                                    

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Trott
 
   
Einpersonen-Komödie   
   
1 H – 1 Dek   
   
   
Person:  
   
Ein Autor namens Trott  
   

 

                                  Bühnenbild: 

 

                                    Ein Zimmer mit Dachschräge

 

Trott, zuweilen cholerisch, fühlt sich als Dichter. Doch ihm fehlen Inspiration und Geld. Abhilfe erhofft er sich vom Gewinn des Literatur-Wettbewerbs „Schreiben nach Goethe“.

 

Iris, seine Lebensgefährtin, ist heimlich verreist. Sie kann diesen Goethe nicht ausstehen. Derweil sitzt Trott ideenlos vor dem leeren Blatt. Er sucht die Inspiration zu erzwingen: Ein Kunstkopf wird zu Goethes Büste, eine Schaufenster-Puppe aus Iris’ Boutique zu Charlotte von Stein. Und er denkt, es mit Tinte und Gänsekiel dem Vielschreiber Goethe gleichzutun. Vergebens.

   

Trott, aus armen Verhältnissen, beneidet Goethe um dessen Wohlhabenheit, aber auch um Christiane Vulpius, die ihren Dichter, nachdem beide über achtzehn Jahre lang „ohne Zeremonie“ zusammenlebten, aus großer Gefahr rettete.

 

Aus Wut über sein Versagen wirft Trott „Seinen Goethe“ und „dessen Charlotte von Stein“ aus dem Fenster. Er fühlt sich als Mörder und erwartet seine Verhaftung.

 Verzweifelt hofft er, dass Iris ihn rettet wie damals die Vulpius ihren Goethe. 

 

 

Stimmen aus der Theater-Dramaturgie:

 

Zu „Trott“

 

„Sie haben einen sehr schnellen, englischen Humor. Und das gefällt uns.“

 

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